Bill Gates warnt, dass keine Regierung der Welt auf die tiefgreifenden Veränderungen vorbereitet ist, die künstliche Intelligenz für die Gesellschaft mit sich bringen wird. In einem Interview mit Reuters forderte der Microsoft-Mitbegründer die Staaten auf, zusammenzuarbeiten, um die mit Arbeitsplätzen, Angriffen und der Abhängigkeit von sogenannten KI-„Begleitern“ verbundenen Risiken zu begrenzen.
Gates zufolge liegen die Regierungen bei der Regulierung und dem Verständnis der Technologie weit zurück. Er sprach mit US-Politikern, darunter Donald Trump, über diese Bedenken und beabsichtigt, im Laufe dieses Jahres den chinesischen Präsidenten Xi Jinping zu treffen. Der Milliardär verglich die Entwicklung der KI mit dem Szenario eines Katastrophenfilms, in dem rivalisierende Staaten zur Zusammenarbeit gezwungen sind.
Trotz der Warnungen ist Gates der Ansicht, dass künstliche Intelligenz globale Ungleichheiten verringern kann, insbesondere in den Bereichen Gesundheit, Bildung und Landwirtschaft. Seine Stiftung beabsichtigt, in den kommenden zwei Jahren mindestens eine Milliarde US-Dollar zu investieren, um den Zugang zu KI auszuweiten und die Dateninfrastruktur auszubauen, einschließlich der Entwicklung von Modellen, die in allen gesprochenen Sprachen funktionieren können.
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