Die kommissarische Präsidentin Venezuelas, Delcy Rodríguez, hat die Unterzeichnung eines Abkommens mit General Electric zur Rehabilitation des elektrischen Netzes des Landes angekündigt, ein Schritt, der als historisch angesehen wird. Dieses Abkommen kommt zu einem Zeitpunkt, an dem Venezuela mit häufigen Stromausfällen konfrontiert ist und das 2007 verstaatlichte Energiesystem dringend Investitionen benötigt. Rodríguez, die die USA vor der Absetzung von Nicolás Maduro kritisiert hat, öffnet die venezolanische Wirtschaft für amerikanische Investoren. Obwohl eine Lockerung der staatlichen Kontrolle über die Wirtschaft zu beobachten ist, betonen Kritiker, dass viele Institutionen weiterhin unter der Kontrolle ihrer Partei stehen. Das Abkommen wurde unter der Leitung des Energieministers Rolando Alcalá, einem Elektroingenieur, der kürzlich von Rodríguez ernannt wurde, abgeschlossen. Außerdem hat die Zusammenarbeit mit der Trump-Administration zu gemeinsamen militärischen Aktionen geführt, was zur Zeit von Maduro undenkbar war. Dennoch weist die Opposition darauf hin, dass es keine wesentlichen Veränderungen in den legislativen und exekutiven Strukturen gegeben hat und dass freie Wahlen entscheidend für die Anwerbung von Investitionen sind.
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