Die Streitkräfte der Vereinigten Staaten führten am Montag begrenzte Angriffe auf die iranische Insel Qeschm durch – eine Operation, die von US-Beamten als defensiv dargestellt wurde und dem Schutz von US-Anlagen in der Region dienen sollte. Drei Beamte erklärten gegenüber CNN, der Angriff sei gestartet worden, nachdem der Iran Berichten zufolge Boden-Luft-Raketen gegen ein US-amerikanisches Flugzeug eingesetzt habe.
Die Operation scheint nicht das Ausmaß einer großangelegten Offensive zu haben, und die US-Regierung soll sie bewusst diskret gehalten haben. Das Wall Street Journal berichtete, dass es zuvor bereits ähnliche Angriffe im Geheimen gegeben habe. Die iranische Nachrichtenagentur Fars meldete, dass auf Qeschm und in den umliegenden Gebieten, darunter Bandar Abbas und die Insel Hengam, mehrere Explosionen zu hören gewesen seien.
Qeschm liegt etwa 22 Kilometer von Bandar Abbas entfernt und nimmt eine strategische Position am Eingang zur Straße von Hormus ein, durch die vor dem Krieg täglich etwa 20 Millionen Barrel Öl transportiert wurden. Der Angriff erfolgt, während Donald Trump erklärt, ein Abkommen mit Teheran sei möglich, zugleich aber davor warnt, dass die USA die unterirdische Nuklearanlage Pickaxe Mountain angreifen könnten. Der Iran droht mit einer geografisch unbegrenzten Antwort.
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