US-Präsident Donald Trump rechtfertigte gegenüber seinem chinesischen Amtskollegen Xi Jinping den bevorstehenden Abschluss des Verkaufs amerikanischer Waffen an Taiwan. Dies geht aus einer Erklärung von Trumps Botschafter in China hervor, die am Sonntag abgegeben und von der Associated Press zitiert wurde.
Trump stellte das Geschäft als gewöhnlichen Vorgang dar, vergleichbar mit den zahlreichen Waffenverkäufen, die Washington weltweit tätigt. Mit diesem Ansatz versuchte der US-Präsident, die Bedeutung des Abkommens im Gespräch mit dem chinesischen Staatschef herunterzuspielen.
Dem Botschafter zufolge soll Trump Xi Jinping sogar gefragt haben, ob er am Kauf amerikanischer Waffen interessiert sei. Die Erklärung liefert Einzelheiten darüber, wie der US-Präsident das sensible Thema der Beziehungen zwischen Washington, Peking und Taipeh ansprach.
Der Waffenverkauf an Taiwan erfolgt vor dem Hintergrund der anhaltenden Spannungen zwischen China und der Insel. Peking betrachtet Taiwan als Teil seines Staatsgebiets und lehnt die Lieferung amerikanischer Waffen an die Behörden in Taipeh ab. Vor diesem Hintergrund stellt Trumps Rechtfertigung gegenüber Xi ein relevantes Element des bilateralen Dialogs zwischen den Vereinigten Staaten und China dar.
Quellen
Neueste Nachrichten
10:36
10:09
09:49
09:38
09:18
Mehr Nachrichten ansehen