Ein 68-jähriger Tourbusfahrer wurde in Wien mit 150 Euro bestraft, weil er angeblich zu langsam gefahren und dadurch den Verkehr behindert haben soll. Der Mann, der fast täglich Touristengruppen durch die österreichische Hauptstadt fährt, hält die Sanktion für absurd und will sie anfechten.
Der Vorfall ereignete sich am Opernring in der Nähe des Kunsthistorischen Museums. Der Fahrer näherte sich einer Kreuzung, als die Ampel rot war, und verringerte seine Geschwindigkeit. Seiner Darstellung zufolge soll ihm ein Polizist signalisiert haben, schneller zu fahren. Kurz darauf wurde er jedoch angehalten und mit einer Geldstrafe belegt.
Im Strafbescheid hielten die Behörden fest, dass er zu langsam gefahren und dadurch eine Verkehrsbehinderung verursacht haben soll. Der Fahrer erklärt, dass ihm so etwas in den mehr als 40 Jahren, seit er fährt, noch nie passiert sei.
Er erklärt, dass er während der Rundfahrten nicht ständig mit 50 Kilometern pro Stunde fahren könne, da die Touristen die Sehenswürdigkeiten beobachten müssten und er ihnen Erklärungen über die Stadt gebe. Außerdem weist er darauf hin, dass auf der Ringstraße häufig elektrische Touristenfahrzeuge mit einer Geschwindigkeit von nur 10 bis 20 Kilometern pro Stunde unterwegs seien.
Der Fahrer betont zudem, dass der Bus zum Zeitpunkt der Bestrafung auf eine rote Ampel zufuhr und die Verringerung der Geschwindigkeit daher selbstverständlich gewesen sei. Er wird die Geldstrafe anfechten und dabei auch darauf verweisen, dass das Protokoll nicht angibt, mit welcher Geschwindigkeit er tatsächlich gefahren sei.
ist aber eine unnötige Angabe? ughQuellen
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