Südkorea wird ein Seeaufklärungsflugzeug, ein Minenräumteam und autonome Ausrüstung in die Nähe der Straße von Hormus entsenden. Die Mission soll die Handelsschifffahrt und die wirtschaftlichen Interessen Seouls schützen. Das teilte das südkoreanische Verteidigungsministerium am Donnerstag mit.
Das Operationsgebiet der Antipiraterieeinheit Cheonghae, die Handelsschiffe im Golf von Aden schützt, soll bis in die internationalen Gewässer nahe der Meerenge ausgeweitet werden. Die Mission wird neben einem Zerstörer auch ein Seeaufklärungsflugzeug vom Typ P-8, ein Minenräumteam, unbemannte Überwasserdrohnen und ferngesteuerte Unterwasserroboter umfassen.
Die südkoreanischen Behörden betonen, dass die Operation strikt nicht kämpferischen Charakter haben und unabhängig von jeder alliierten Streitkraft durchgeführt werden soll. Die Schiffe und das Flugzeug werden in den internationalen Gewässern südlich von Oman operieren, ohne iranisches Staatsgebiet, iranische Hoheitsgewässer oder das Innere der Straße von Hormus anzuvisieren oder zu überwachen.
Die Ausweitung des derzeit bis zum Jahresende genehmigten Mandats der Einheit Cheonghae bedarf der Zustimmung des Parlaments. Seoul erklärt, nicht in den Krieg zwischen den Vereinigten Staaten, Israel und Iran eingreifen zu wollen, trotz der Appelle Washingtons an seine Verbündeten. Teheran hatte Südkorea zuvor gewarnt, sich nicht an Militäroperationen in der Region zu beteiligen.
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