Der Ministerpräsident Sloweniens, Robert Golob, hat die 'ausländischen Dienste' beschuldigt, sich in die Parlamentswahlen einzumischen, nachdem bekannt wurde, dass Vertreter der israelischen Spionagefirma Black Cube sich mit Janez Janša, dem Oppositionsführer, getroffen haben. Diese Treffen wurden von der slowenischen Informations- und Sicherheitsagentur bestätigt, die die Ankunft der Vertreter von Black Cube anerkannt hat, jedoch das Treffen mit Janša nicht bestätigt hat. Golob hat die Beteiligung von Black Cube als einen 'Angriff auf die Demokratie' verurteilt und eine Untersuchung versprochen.
Die Anschuldigungen kommen im Kontext von geheimen Aufnahmen, die auf Einflussnahme und Korruption hindeuten. Black Cube, bekannt für seine umstrittenen Methoden, war zuvor in internationale Skandale verwickelt, einschließlich in Rumänien. Sollte Janša die Wahlen gewinnen, könnte er die Politik Sloweniens im Nahen Osten ändern, im Gegensatz zur Position der aktuellen Regierung, die Palästina unterstützt. Golob betonte, dass die ausländische Einmischung in die Wahlen eines EU-Mitgliedstaates ohne Präzedenzfall ist.
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