Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenski hat nach dem bewaffneten Angriff, der am Samstag im Zentrum der polnischen Stadt Krakau verübt wurde und bei dem fünf Menschen getötet und mehrere weitere verletzt wurden, seine Solidarität mit Polen bekundet. Der Staatschef in Kiew sprach den Familien der Opfer sein Beileid aus und forderte, der Täter müsse hart bestraft werden.
Nach Angaben der Polizei fuhr ein Mann mit seinem Auto auf den Hauptmarkt der Stadt und begann, wahllos auf Passanten zu schießen. Er wurde durch Schüsse verletzt, von den Sicherheitskräften festgenommen und in ein Krankenhaus gebracht.
Ersten Informationen zufolge war der Verdächtige mit Waffen bestens vertraut und trug zum Zeitpunkt des Angriffs ein Soldatenkostüm. Ein Zeuge erklärte, er habe mehrere Schüsse gehört, woraufhin der Angreifer durch die Menge in Richtung Wawel-Schloss floh.
Die polnischen Behörden untersuchen den Hintergrund und sämtliche Umstände des Angriffs. Präsident Karol Nawrocki und Justizminister Waldemar Żurek riefen zur Ruhe auf und versprachen, dass der Täter vor Gericht gestellt werde.
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