Die offiziellen Websites der Regierungen Frankreichs, Dänemarks, Finnlands und der Niederlande waren am Mittwoch mehrere Stunden lang nicht erreichbar, nachdem vor zwei kritischen Schwachstellen in der Programmiersprache PHP gewarnt worden war.
Die Seiten wurden freiwillig abgeschaltet oder vorsorglich in den Wartungsmodus versetzt, um die IT-Systeme zu schützen. Die Probleme betrafen mehrere Websites in Europa, auf denen PHP eingesetzt wurde – eine im Internet weit verbreitete Programmiersprache.
Die PHP-Entwickler veröffentlichten Aktualisierungen zur Behebung der Schwachstellen. Diese wurden auf der CVSS-v4.0-Skala, die zur Bewertung des Schweregrads von Cyberbedrohungen verwendet wird, mit 9,2 von 10 Punkten eingestuft. Internationale Fachbehörden empfahlen, Websites, die nicht aktualisiert werden können, dauerhaft abzuschalten.
Das französische Innenministerium teilte mit, dass die Regierungsplattformen vorsorglich in den Wartungsmodus versetzt worden seien. In Dänemark stellte das IT-Unternehmen Kombit mehrere Dienste ein, darunter die nationale Plattform für die schulische Kommunikation. Auch einige Websites der niederländischen Regierung wurden vorübergehend abgeschaltet.
Ein Teil der Websites war später wieder online, nachdem die Probleme behoben worden waren. Laut Sky News sollen Künstliche-Intelligenz-Agenten zur Identifizierung der Schwachstellen beigetragen haben.
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