Frankreich hat eine Untersuchung eingeleitet, nachdem sich am Sonntagabend etwa 50 vermummte Männer auf dem Boulevard Ménilmontant in Paris versammelt hatten und identitäre Slogans skandierten sowie den Hitlergruß zeigten.
Die Teilnehmer setzten Rauchbomben ein und riefen "Gerechtigkeit für Quentin!", ein Fall, der kürzlich für Kontroversen gesorgt hat. Bei Eintreffen der Polizei zerstreute sich die Menge schnell, ohne Verletzte oder Zerstörungen zu hinterlassen, und es wurde niemand festgenommen.
Ein anonymer Anruf alarmierte die Polizei über mögliche Gewalt gegen ethnische Minderheiten, was zu einer Verstärkung der Patrouillen in der Gegend führte. Die Staatsanwaltschaft in Paris hat eine Untersuchung eingeleitet, um die Teilnehmer zu identifizieren und mögliche Straftaten im Zusammenhang mit Diskriminierung zu prüfen. Einen Tag nach der Versammlung wurden Hakenkreuze und bedrohliche Nachrichten an der Statue der Republik entdeckt, was zur Eröffnung einer weiteren Untersuchung führte. Bisher gibt es keine Beweise, die diese Vandalismusakte mit der Versammlung auf dem Boulevard Ménilmontant in Verbindung bringen.
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