Am 27. Oktober beginnt in Paris der Prozess gegen zehn Personen, acht Männer und zwei Frauen, die der Cyberbelästigung von Brigitte Macron beschuldigt werden. Diese Anschuldigungen wurden durch unbegründete Gerüchte ausgelöst, die nahelegen, dass die First Lady bei der Geburt einem Mann zugewiesen worden wäre, eine Behauptung, die seit Jahren kursiert. Der Prozess folgt darauf, dass Brigitte und Präsident Emmanuel Macron in den USA eine Verleumdungsklage in Bezug auf diese Gerüchte eingereicht haben. Sollten sie für schuldig befunden werden, drohen den Angeklagten bis zu zwei Jahre Gefängnis. Zu den Angeklagten gehören Aurelien Poirson-Atlan, bekannt in sozialen Netzwerken, und Delphine J., eine selbsternannte Medienperson, die zuvor in Verleumdungsklagen verwickelt war. Diese Behauptungen wurden von extremen rechten Kreisen und Verschwörungstheoretikern sowohl in Frankreich als auch in den USA verstärkt, wo Transgender-Rechte ein umstrittenes Thema sind. Das Präsidialpaar beabsichtigt, wissenschaftliche Beweise vorzulegen, um diese Anschuldigungen zu widerlegen. Auch andere einflussreiche Frauen in der Politik, wie Michelle Obama und Kamala Harris, waren Ziel von geschlechtsspezifischer Desinformation.
Quellen
Ten people stand trial in Paris for online harassment of Brigitte Macron
Franța: Zece persoane au fost trimise în judecată pentru hărțuire online împotriva Primei Doamne
Hărțuire online sexistă la adresa lui Brigitte Macron - Zece persoane au fost trimise în judecată
Ten on trial in Paris over sexist cyber-harassment of Brigitte Macron
Ten people to stand trial over online harassment of French first lady
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