Peter Hughes, ein begeisterter walisischer Metallsucher, entdeckte fast 870 Gold- und Silbermünzen sowie zahlreiche Artefakte, die vermutlich vom 1583 gesunkenen Schiff Ann Francis stammen. Der Schatz wurde an einem Strand in Neath Port Talbot in Wales gefunden – nach 21 Jahren Suche und mehr als 1.000 Besuchen in der Gegend.
Die erste Münze wurde 1996 geborgen, nachdem Stürme den Sand am Strand verschoben hatten. Hughes setzte seine Nachforschungen bis 2017 fort und fand portugiesische und spanische Münzen, persönliche Gegenstände, Utensilien zum Kochen und Servieren von Speisen, eine Pfeife, Schiffsausrüstung sowie ein Zahlenschloss von einer der Truhen des Schiffs.
Die Ann Francis transportierte Getreide zur Iberischen Halbinsel und kehrte mit der Bezahlung für die Ladung, darunter Gold und Silber, nach King’s Lynn zurück, als sie am 28. Dezember 1583 sank. Ein Navigationsfehler oder starke Winde könnten das Schiff in den Bristolkanal gedrängt haben.
Experten schätzen, dass nur etwa ein Viertel des an Bord befindlichen Geldes geborgen wurde. Der Schatz ist bis Juni 2027 im National Waterfront Museum in Swansea ausgestellt, und der Strand wurde zum Schutzgebiet erklärt. Die Suche ist dort nun gesetzlich verboten.
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