Die Ratingagentur Moody's hat das Kreditrating von Budapest von Baa3 auf Ba1 herabgestuft und es als nicht empfehlenswert für Investitionen eingestuft. Die Entscheidung wurde durch die schwache Liquidität des ungarischen Kapitals und die finanziellen Konflikte mit der von Viktor Orban geführten Regierung beeinflusst. Moody's hob hervor, dass es Bedenken hinsichtlich der Fähigkeit Budapests gibt, seine finanziellen Verpflichtungen bis Ende 2025 zu erfüllen. Bürgermeister Gergely Karácsony kritisierte die Herabstufung und machte die Fiskalpolitik der Regierung dafür verantwortlich. Die Agentur erwähnte auch die negativen Auswirkungen einer erheblich gestiegenen Solidaritätssteuer sowie die teilweise Blockade von EU-Fonds für Ungarn.
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