Die Nationalversammlung von Nicaragua hat am Dienstag eine verfassungsrechtliche Reform verabschiedet, die die Teilnahme der Opposition an Wahlen einschränkt und damit die Macht des Präsidenten Daniel Ortega stärkt. Der Leiter der amerikanischen Diplomatie, Marco Rubio, hat diese Maßnahme verurteilt und sie als eine "brutale Diktatur" bezeichnet und die internationale Gemeinschaft aufgefordert, den Druck auf das Regime in Managua zu erhöhen.
Im August haben die Vereinigten Staaten und ihre Verbündeten in der Organisation Amerikanischer Staaten (OAS) Maßnahmen gegen Nicaragua gefordert und auf die Bedrohungen für die Demokratie und Stabilität in Amerika hingewiesen.
Die US-Regierung hat erklärt, dass sie entschlossen ist, Verstöße gegen die Menschenrechte, die von Ortega und seiner Vizepräsidentin Rosario Murillo begangen werden, insbesondere über die OAS, zu identifizieren und Sanktionen zu verhängen.
Diese Situation unterstreicht die politischen Spannungen in Nicaragua und die internationalen Bedenken hinsichtlich der Einhaltung der Demokratie in der Region.
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