Der französische Präsident Emmanuel Macron traf sich in New York am Rande der UN-Generalversammlung mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj und kündigte angesichts der russischen Angriffe auf die Energieinfrastruktur neue Maßnahmen zur Unterstützung Kiews an.
Macron warnte, dass die Angriffe auf das ukrainische Energiesystem Millionen Familien im Winter ohne Heizung und Strom lassen könnten. Frankreich werde die Ukraine dabei unterstützen, die kalte Jahreszeit zu bewältigen, während sich auch die G7-Energiegruppe zur Unterstützung des Landes mobilisieren werde.
Der französische Präsident kündigte zudem eine Verstärkung der ukrainischen Luftverteidigung an. Frankreich werde einen Vertrag über die Lieferung von Radargeräten unterzeichnen und Abfangraketen bereitstellen, ohne Angaben zu den Mengen oder dem Zeitplan der Lieferungen zu machen.
Bei den Gesprächen erörterten Macron und Selenskyj außerdem die Unterstützung des US-Präsidenten Donald Trump sowie die Aussicht auf einen Energie-Waffenstillstand und ein Moratorium im Schwarzen Meer. Macron erklärte, dass diese Themen für die wiederaufzunehmenden Verhandlungen wichtig sein würden, die zu einem „gerechten und dauerhaften“ Frieden führen sollten.
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