Unter dem Druck der Kritik seitens der politischen Klasse und der Kommentatoren hat der französische Präsident Emmanuel Macron seine Analyse zur Situation in Venezuela geändert. Zunächst äußerte er Freude über "das Ende der Diktatur von Maduro", wurde jedoch schnell kritisiert, auch von Mitgliedern seiner eigenen Partei, wegen der Missachtung des internationalen Rechts.
In einer neuen Erklärung betonte Macron, dass Frankreich die von den USA angewandten Methoden zur Festnahme von Maduro nicht unterstützt und bekräftigte die Bedeutung der Einhaltung des internationalen Rechts. Heftige Kritik kam von den Führern der französischen Linken, die die Regierung der Unterordnung gegenüber den USA beschuldigten.
Außerdem wiesen Kommentatoren darauf hin, dass Macrons Position von Donald Trump begrüßt wurde, was Besorgnis über das Bild Frankreichs auf der internationalen Bühne hervorrief. Macron wurde vorgeworfen, sein diplomatisches Erbe aufzugeben und dass Europa eine Gelegenheit verpasst hat, sich als unabhängiger Akteur in der globalen Politik zu behaupten.
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