TFA ist ein Nebenprodukt, das aus dem Abbau von Pestiziden entsteht, die PFAS enthalten, chemische Substanzen, die seit den 1950er Jahren extrem persistent sind. Aufgrund der hohen Löslichkeit in Wasser reichert sich TFA in landwirtschaftlichen Kulturen an und kontaminiert die Lebensmittelkette. Eine aktuelle Untersuchung hat 65 Lebensmittel in Europa analysiert und festgestellt, dass 81,5 % davon kontaminiert waren, viele überschritten die zulässigen Grenzwerte.
Die höchsten TFA-Werte wurden in Frühstückszerealien aus Irland, Vollkornbrot aus Belgien und Deutschland sowie in französischen Baguettes gefunden. PFAS, auch als 'ewige Chemikalien' bezeichnet, bauen sich extrem langsam ab und haben negative Auswirkungen auf die Gesundheit, einschließlich reprotoxischer Effekte. Obwohl die Exposition gegenüber TFA konstant ist, überwachen die europäischen Behörden diese Kontamination nicht. Umweltorganisationen fordern dringende Maßnahmen, einschließlich des Verbots von PFAS-haltigen Pestiziden und der Festlegung klarer Grenzwerte für TFA in Lebensmitteln.
Quellen