Jeannette Jara hat bei den Vorwahlen der chilenischen Linkskoalition 60 Prozent der Stimmen erhalten und ist damit die erste Kommunistin, die zur Präsidentschaftskandidatin gewählt wurde. Die ehemalige Innenministerin Carolina Toha kam mit 27 % auf den zweiten Platz. Frau Jara, eine 51-jährige Juristin, ist für ihre vorbildlichen Reformen bekannt, darunter die Verkürzung der Arbeitszeit und eine Rentenreform. Die Präsidentschaftswahlen finden im November statt, und Jara wird gegen Kandidaten der Rechten antreten. Es bleibt abzuwarten, wie er seine Kampagne gestalten wird, um Stimmen zu gewinnen.
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