Die japanische Regierung hat ein Rekordbudget von 122,3 Billionen Yen (etwa 665 Milliarden Euro) für das Haushaltsjahr, das am 1. April 2026 beginnt, verabschiedet, mit dem Ziel, die Ausgaben für Verteidigung und soziale Sicherung zu erhöhen, im Kontext der anhaltenden Inflation. Das Budget umfasst 9 Billionen Yen für die Verteidigung, was die Absicht von Premierministerin Sanae Takaichi widerspiegelt, die Streitkräfte zu modernisieren, angesichts der Verschlechterung der Beziehungen zu China.
Der Verteidigungsminister betonte, dass Japan mit einem komplexen Sicherheitsumfeld konfrontiert ist, das eine Stärkung der Verteidigungsfähigkeiten erfordert. Das Budget sieht auch 100 Milliarden Yen für das Küstenschutzsystem 'SHIELD' vor, das dazu dient, gegen ausländische Invasionen zu schützen.
Darüber hinaus sind die Finanzmärkte besorgt über die Auswirkungen dieser Ausgaben auf die Staatsverschuldung, die voraussichtlich 232 % des BIP im Jahr 2025 überschreiten wird. Takaichi rechtfertigt diese Ausgaben als notwendig zur Ankurbelung des Wirtschaftswachstums und betont das Engagement für die finanzielle Gesundheit des Landes. Der Haushaltsentwurf muss noch vom Parlament genehmigt werden.
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