Die Behörden in Indonesien haben am Dienstag eine Suchaktion nach einem Boot mit acht Personen an Bord eingeleitet, nachdem das Schiff vor der Küste der Provinz Banten verschwunden war. Unter den Passagieren befinden sich fünf Journalisten, die die Ausbrüche des Vulkans Anak Krakatau dokumentierten, zwei Besatzungsmitglieder und ein Reiseleiter. Das Boot war am Montagnachmittag von einem Hafen etwa 120 Kilometer westlich von Jakarta abgefahren. Einer der Journalisten übermittelte gegen 15.00 Uhr Ortszeit einem Kollegen die Position des Bootes, doch seitdem war er nicht mehr erreichbar. Der Eigentümer des Bootes erhielt keine Informationen von der Besatzung. An der Operation beteiligen sich Rettungskräfte, die Fluss- und Luftpolizei sowie das Unternehmen, dem das Boot gehört. Die Suche wurde durch hohe Wellen und die eingeschränkte Sicht erschwert und am Dienstag ausgesetzt; sie soll am Mittwochmorgen wieder aufgenommen werden. Die Nachrichtenagentur Antara bestätigte, dass sich ihr Fotograf Muhammad Bagus Khoirunas an Bord befand. Die Journalisten wollten die Ausbrüche des Vulkans Anak Krakatau fotografieren und filmen, die zur Aussetzung des Flugverkehrs an mehreren Flughäfen geführt hatten. Die Flüge vom Internationalen Flughafen Jakarta wurden am Dienstag wieder aufgenommen. Schiffsunglücke sind in Indonesien aufgrund der schwierigen Wetterbedingungen und der mangelhaften Einhaltung der Sicherheitsvorschriften häufig.
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