Der deutsche Kanzler Friedrich Merz hat direkte Kritik an dem ungarischen Premierminister Viktor Orban im Rahmen der Sicherheitskonferenz in München geübt und sich auf dessen Besuch in Moskau im Juli 2024 bezogen, wo er sich mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin getroffen hat.
Merz betonte, dass Orban ohne ein Mandat der Europäischen Union gehandelt hat und dass sein Besuch keine positiven Ergebnisse hatte. Er hob die Auswirkungen dieses Treffens auf die Situation in der Ukraine hervor und erwähnte, dass in der kommenden Woche verheerende Angriffe auf die zivile Infrastruktur stattgefunden haben.
Die Kritik von Merz reiht sich in die Äußerungen anderer europäischer Beamter ein, die der Meinung sind, dass Orban's Besuch die Einheit der Europäischen Union im Angesicht des Konflikts in der Ukraine untergraben hat. Zuvor hatte Orban ein Treffen mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj, bei dem er einen Waffenstillstand vorschlug, um die Friedensverhandlungen zu erleichtern.
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