Das Vereinigte Königreich hat beschlossen, zum vierten Mal die Gültigkeit der Sonderlizenz zu verlängern, die es Unternehmen ermöglicht, die Zusammenarbeit mit den bulgarischen Tochtergesellschaften von Lukoil, einem sanktionierten russischen Ölproduzenten, fortzusetzen.
Das bulgarische Energieministerium hat angekündigt, dass diese Entscheidung als Reaktion auf die von den Vereinigten Staaten und dem Vereinigten Königreich gegen Lukoil und Rosneft, die größten russischen Ölunternehmen, nach der Invasion der Ukraine verhängten Sanktionen getroffen wurde.
Die allgemeine Lizenz erlaubt es den Firmen, bis zum 29. Oktober 2026 Transaktionen mit den Lukoil-Tochtergesellschaften in Bulgarien durchzuführen, wodurch die Kontinuität der Raffineriebetriebe und die Sicherheit der Kraftstoffversorgung gewährleistet werden.
Ursprünglich sollte die Lizenz am 13. August 2026 ablaufen. Die bulgarische Regierung wird die Situation weiterhin überwachen und mit internationalen Partnern zusammenarbeiten, um den Betrieb der Raffinerie aufrechtzuerhalten.
Außerdem hat das US-Finanzministerium angekündigt, dass bestimmte Transaktionen mit Lukoil International GmBH bis zum 22. August erlaubt sein werden.
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