Ein bedeutendes Feuer brach am Montagabend in der Danube-Raffinerie in Százhalombatta, Ungarn, aus, was zu einem intensiven Einsatz der Feuerwehr führte, die die ganze Nacht über arbeitete, um die Flammen zu löschen. Die Behörden und das Energieunternehmen MOL bestätigten, dass keine Opfer gemeldet wurden und dass das Feuer unter Kontrolle gebracht wurde. MOL stellte sicher, dass die Notfallprotokolle eingehalten wurden und dass die nicht betroffenen Einheiten schrittweise wieder in Betrieb genommen wurden. Ministerpräsident Viktor Orbán erklärte, dass die Treibstoffversorgung des Landes gewährleistet sei und betonte, dass die Umstände des Brandes untersucht werden. Die Raffinerie in Százhalombatta, die einzige ihrer Art in Ungarn, raffiniert hauptsächlich Öl aus Russland, trotz des von der Europäischen Union verhängten Embargos. Die Behörden überwachen die Luftqualität in der Umgebung, ohne gefährliche Werte für die Gesundheit zu erkennen.
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