Die Außenminister der Europäischen Union haben am Montag die umfangreichste Erweiterung der Sanktionsliste gegen Russland seit Beginn der Invasion in der Ukraine beschlossen. Die Maßnahmen richten sich gegen fast 1.600 Personen und Organisationen, von denen die EU behauptet, dass sie den militärisch-industriellen Komplex Moskaus unterstützen.
Mehr als die Hälfte der neuen Einträge steht im Zusammenhang mit der Produktionskette ballistischer Raketen. Nach Angaben der EU-Außenbeauftragten Kaja Kallas zielen die Sanktionen darauf ab, die Produktion der von Russland im Krieg gegen die Ukraine eingesetzten Waffen zu erschweren, zu verlangsamen und zu verteuern. Sie stellte die Entscheidung als Beweis für die europäische Einheit dar.
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