Brüssel zieht klare geopolitische rote Linien und erklärt, dass die territoriale Integrität nicht verhandelbar ist und dass die Prinzipien, die im Fall Grönlands angewendet werden, die gleichen sind wie in der Ukraine. Die EU bekräftigt, dass Grönland zu Dänemark gehört und lehnt jede Verhandlung über die Souveränität ab.
Grönland hat einen besonderen Status, da es ein autonomes Gebiet im Königreich Dänemark ist und durch ein separates Abkommen mit der Europäischen Union verbunden ist. Die Europäische Kommission hat ausdrücklich bekräftigt, dass Grönland Teil des Königreichs Dänemark ist und dass Souveränität und territoriale Integrität grundlegende Prinzipien des Völkerrechts sind, die nicht Gegenstand politischer Arrangements oder strategischer Verhandlungen sein können, gemäß den Erklärungen, die in der täglichen Pressekonferenz in Brüssel gemacht wurden.
Zusammenfassend Die EU betrachtet den Status Grönlands als ein Element dänischer Souveränität. Die territoriale Integrität wird als nicht verhandelbares Prinzip definiert. Brüssel wendet die gleiche geopolitische Logik im Fall der Ukraine an.
Vertreter der Europäischen Kommission haben betont, dass die Position der Union klar und konsistent ist: Grönland gehört zum Königreich Dänemark, und dieser Status wird durch die grundlegenden Prinzipien der internationalen Ordnung geschützt. Europäische Beamte haben jeden Vergleich oder jede Hierarchisierung zwischen dem Fall Grönlands und anderen geopolitischen Zielen zurückgewiesen und betont, dass die Union in der Lage ist, gleichzeitig mehrere strategische Prioritäten zu unterstützen, ohne sie gegeneinander auszuspielen.
In diesem Zusammenhang hat Brüssel einen expliziten Vergleich zur Situation in der Ukraine gezogen und darauf hingewiesen, dass die Verteidigung der Souveränität und der territorialen Integrität ein universelles Prinzip darstellt, kein selektiver Standpunkt. Laut der Kommission bilden diese Regeln die Grundlage für die internationale Stabilität und sind unabhängig von der Größe des Territoriums oder dem damit verbundenen strategischen Interesse anwendbar.
Bezüglich der transatlantischen Beziehung haben EU-Beamte die Idee eines "transaktionalen" Ansatzes zurückgewiesen, bei dem politische oder sicherheitspolitische Unterstützung von territorialen Zugeständnissen abhängig gemacht werden könnte. Die Union hat bekräftigt, dass sie parallel mit ihren Partnern, einschließlich im Rahmen der NATO, arbeitet, um die regionale Sicherheit zu stärken, ohne die grundlegenden Prinzipien des Völkerrechts zu gefährden.
Grönland hat einen besonderen Status, da es ein autonomes Gebiet im Königreich Dänemark ist und durch ein separates Abkommen mit der Europäischen Union verbunden ist, nachdem es in den 1980er Jahren aus der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft ausgetreten ist. Seine strategische Bedeutung hat in den letzten Jahren im Kontext der geopolitischen Konkurrenz in der Arktis, der aufkommenden Seewege und der natürlichen Ressourcen zugenommen. Die feste Position der EU spiegelt den Wunsch wider, einen Präzedenzfall für geopolitische Verhandlungen zu vermeiden, die die regelbasierte internationale Ordnung untergraben könnten, in einem Kontext, in dem die transatlantische Kohäsion und die europäische Sicherheit eng miteinander verbunden sind.
https://2eu.brussels/de/nachrichten/eu-bestaetigt-dass-groenland-zu-daenemark-gehoert-und-lehnt-jede-verhandlung-ueber-die-soeveraenitaet-ab
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