Der Fall wurde aufgrund einer Beschwerde eröffnet und brachte ein komplexes Betrugssystem ans Licht, das eine über 80-jährige Frau mit Behinderungen aus der Region Trentino betraf. Ohne Kinder oder nahe Verwandte wurde sie als verletzliches Opfer angesehen, das für ihre Lebensersparnisse ausgenutzt wurde.
Die Ermittlungen ergaben, dass die Verdächtigen eine vertrauensvolle emotionale Beziehung zur Opfer aufgebaut hatten, was sie dazu brachte, einen Kaufvertrag für Aktien eines Unternehmens zu unterschreiben, wobei ihnen unrealistische Gewinne versprochen wurden. Sie behaupteten, dass die Firma im Bereich der digitalen Innovation expandieren würde, indem sie eine App lancierte, die es nie gegeben hat.
Anstatt Gewinne zu erzielen, musste das Opfer über 100 Mal mehr zahlen und investierte 200.000 Euro. Die Ermittlungen umfassten Banküberprüfungen und Zeugenvernehmungen, um den Weg des betrügerisch erlangten Geldes nachzuvollziehen. Der Ermittlungsrichter des Gerichts von Trento ordnete die Sicherstellung der Vermögenswerte der Verdächtigen in Höhe von 200.000 Euro an, was dem geschätzten Schaden entspricht.
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