Die Bilanz der jüngsten Regenfälle in Vietnam beläuft sich auf mindestens 55 Tote innerhalb von weniger als einer Woche, so das Ministerium für Umwelt. Zudem werden 13 Personen vermisst. Der Süden und das Zentrum des Landes wurden von anhaltenden Niederschlägen betroffen, die seit Ende Oktober anhalten und schwere Überschwemmungen verursacht haben, die touristische Ziele und historische Stätten überflutet haben. Die Provinz Dak Lak war am stärksten betroffen, mit über 20 gemeldeten Opfern.
Rettungsteams setzen ihre Hilfe für die in Bäumen und auf Dächern eingeschlossenen Bewohner fort. Obwohl der Wasserspiegel gesunken ist, bleiben viele Autobahnen unpassierbar, und etwa 300.000 Menschen sind ohne Strom. Zwischen Januar und Oktober haben Naturkatastrophen zu 279 Toten oder Vermissten und Schäden von über 2 Milliarden Dollar geführt. Wissenschaftler betonen, dass die globale Erwärmung zur Häufigkeit und Schwere dieser extremen Wetterereignisse beiträgt.