Die Position des britischen Premierministers Keir Starmer wird zunehmend fragiler, im Kontext der Kontroversen, die durch die Ernennung von Peter Mandelson zum Botschafter des Vereinigten Königreichs in den Vereinigten Staaten entstanden sind, da er frühere Verbindungen zu Jeffrey Epstein hatte. Quellen aus der Labour-Partei deuten darauf hin, dass einige Mitglieder des Kabinetts die Rücktrittsforderung von Starmer in Betracht ziehen, und ein Regierungsberater schätzt, dass die Chancen, dass er bis zum Ende der Woche im Amt bleibt, bei 50 % liegen.
Starmer sieht sich zusätzlichen Herausforderungen gegenüber, nachdem sein Hauptpolitischer Stratege, Morgan McSweeney, das Team verlassen hat, der eine entscheidende Rolle für den Erfolg der Labour-Partei bei den Wahlen 2024 gespielt hat. Ohne dessen Unterstützung muss Starmer sich direkt den politischen Konsequenzen des Skandals stellen. Innerhalb der Partei wird erwartet, dass Starmer versucht, eine Regierungsumbildung vorzunehmen, aber es gibt Skepsis hinsichtlich der Akzeptanz durch Angela Rayner, die als mögliche Nachfolgerin gilt.
Selbst wenn es Starmer gelingt, den Skandal um Mandelson zu überwinden, wird der Druck anhalten, da die Nachwahl am 26. Februar im Wahlkreis Gorton und Denton ansteht, wo die Labour-Partei an Einfluss verliert. Angela Rayner wird als Hauptfavoritin für das Amt des Premierministers angesehen, aber es gibt auch andere potenzielle Kandidaten innerhalb der Partei.
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