Die japanische Rakete H3, betrieben von der Japanischen Raumfahrtagentur (JAXA), ist am Montag bei dem Versuch gescheitert, einen Geolokalisierungssatelliten in den Orbit zu bringen, nachdem der Motor der zweiten Stufe vorzeitig stoppte. Der Start fand um 10:51 Uhr Ortszeit vom Tanegashima Raumfahrtzentrum statt, und die Mission sollte den sechsten Satelliten des 'Michibiki'-Systems platzieren, das zur Verbesserung der Geolokalisierungsdienste in Japan bestimmt ist. JAXA hat angekündigt, eine Untersuchung einzuleiten, um die Ursache der Fehlfunktion zu ermitteln, die nach vorherigen technischen Verzögerungen aufgetreten ist.
Das 'Michibiki'-System ist entscheidend für die Bereitstellung wesentlicher Daten, einschließlich Evakuierungsanordnungen im Falle von Naturkatastrophen. Die H3-Rakete, die von Mitsubishi Heavy Industries gebaut wurde, hatte 2023 einen gescheiterten Erststart, hat aber später erfolgreiche Flüge durchgeführt. Der aktuelle Misserfolg könnte das japanische Raumfahrtprogramm verzögern, da Untersuchungen oft Monate dauern.
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