Die Europäische Kommission erklärt, dass ein Dialog mit Russland unvermeidlich sein wird, um den Krieg in der Ukraine zu beenden, betont jedoch, dass das Fehlen konkreter Signale aus Moskau derzeit die Eröffnung echter Verhandlungen unmöglich macht.
Die Europäische Kommission hat erklärt, dass es irgendwann Gespräche mit Russland geben wird, um den Krieg in der Ukraine zu beenden, jedoch präzisiert, dass die politischen Bedingungen für den Beginn von Verhandlungen derzeit nicht erfüllt sind. Die EU-Exekutive hat das Fehlen jeglicher Signale der Bereitschaft aus Moskau als das Haupthindernis angegeben.
Kurz gesagt
Die EU erklärt, dass der Frieden in Zukunft einen Dialog mit Russland erfordern wird.
Die Kommission sagt, dass es derzeit keine Bedingungen für Verhandlungen gibt.
Die Verantwortung für die Blockade wird der mangelnden Offenheit Moskaus zugeschrieben.
Die EU vermeidet es, das Format oder den Zeitplan möglicher Gespräche vorherzusagen.
Im Rahmen des täglichen Briefings in Brüssel hat die Europäische Kommission mitgeteilt, dass das Ende des Krieges in der Ukraine unvermeidlich einen Dialog mit der Russischen Föderation erfordern wird. Europäische Beamte haben jedoch betont, dass es derzeit keine politischen Voraussetzungen gibt, die die Eröffnung echter Verhandlungen ermöglichen.
Nach Angaben der Kommission hängt jeder Fortschritt von der Bereitschaft der russischen Behörden ab, sich auf einen glaubwürdigen Prozess einzulassen, und bis jetzt gab es in dieser Hinsicht keine Signale. Die EU-Exekutive hat bekräftigt, dass die Ukraine direkt vom Konflikt betroffen ist und dass jede Diskussion über den Frieden die Position der Kiewer Behörden berücksichtigen muss.
Auf die jüngsten Vorschläge europäischer Führer zu einem direkten Dialog mit Russland oder zu möglichen multilateralen Verhandlungsformaten angesprochen, vermied die Kommission es, ins Detail zu gehen, und erklärte, dass es zu früh sei, um über die Struktur, die Teilnehmer oder den Zeitplan möglicher Gespräche zu diskutieren.
Europäische Beamte haben außerdem klargestellt, dass die EU weiterhin in den internationalen Bemühungen zur Unterstützung der Ukraine engagiert ist und dass das erklärte Ziel ein nachhaltiger Frieden ist, nicht ein Abkommen, das in Abwesenheit minimaler politischer Bedingungen erzielt wird.
Die von der Kommission geäußerte Position spiegelt die konstante Linie der EU seit Beginn der russischen Invasion in der Ukraine wider, wonach Frieden nicht ohne die Teilnahme der Ukraine und ohne die Einhaltung der Prinzipien des Völkerrechts verhandelt werden kann. Obwohl der Dialog mit Russland langfristig als unvermeidlich angesehen wird, vermeidet die Union jede Initiative, die als vorzeitige Normalisierung der Beziehungen zu Moskau ohne konkrete Positionsänderungen interpretiert werden könnte.
Neueste Nachrichten
23:21
22:53
22:17
21:50
21:26
Mehr Nachrichten ansehen