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Deutschland wird die vorübergehenden Kontrollen an seinen Landgrenzen um sechs Monate verlängern, gemäß der Ankündigung des Innenministeriums. Diese Entscheidung, die von Berlin als notwendig erachtet wird, erfolgt im Kontext der Kritik seitens der Nachbarländer und ist Teil einer europäischen Migrationspolitik, die sich im Umbruch befindet.
Die Kontrollen, die ursprünglich im September 2024 eingeführt wurden, werden bis Mitte September 2026 fortgesetzt, mit dem Ziel, illegaler Migration und Kriminalität entgegenzuwirken. Reisende müssen mit längeren Wartezeiten und unvorhersehbaren Kontrollen rechnen.
Die Maßnahme wurde von der aktuellen Regierung unter Friedrich Merz verstärkt, die die Polizeipräsenz an den Grenzen erhöht hat. Obwohl Kontrollen im Schengen-Raum verboten sind, sind sie im Falle von Bedrohungen der öffentlichen Ordnung erlaubt. In den letzten Monaten wurden fast 50.000 Personen die Einreise an der Grenze verweigert.
Trotz einer Entscheidung eines deutschen Gerichts, die diese Kontrollen für illegal erklärte, hat Berlin beschlossen, sie nicht abzuschaffen, im Kontext der diesjährigen Landtagswahlen und des Aufstiegs der rechtsextremen Partei Alternative für Deutschland (AfD).
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