Der südkoreanische Verteidigungsminister Ahn Gyu-back erklärte, dass Nordkorea ein größeres nukleares Arsenal als die kürzlich von US-Präsident Donald Trump erwähnte Zahl von 57 Atomwaffen haben könnte.
Ahn präsentierte eine Schätzung zwischen 80 und 120 nuklearen Sprengköpfen vor den südkoreanischen Parlamentariern und betonte, dass dies die allgemein von den Behörden in Seoul verwendete Bewertung sei.
Die Erklärung kommt im Kontext, in dem Trump die Absicht bestätigte, sich erneut mit dem nordkoreanischen Führer Kim Jong-un zu treffen, möglicherweise im November, im Rahmen des APEC-Gipfels in China. Obwohl Trump die Entwicklung des nordkoreanischen Atomprogramms kritisierte, erwähnte er, dass seine Beziehung zu Kim gut bleibt.
Trotz des Dialogs zwischen Washington und Pjöngjang entwickelt Nordkorea weiterhin sein nukleares Arsenal und wird als eine große Bedrohung für die regionale und internationale Sicherheit angesehen. Die Schätzungen über die genaue Größe des nordkoreanischen Arsenals variieren aufgrund des Mangels an öffentlichen und überprüfbaren Daten.
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