China verstärkt ihre Präsenz in Lateinamerika und signalisiert, dass sie nicht beabsichtigt, sich aus einer von Washington als Teil seiner Einflusszone betrachteten Region zurückzuziehen. Dieser Schritt erfolgt im Kontext, in dem die Trump-Administration vorschlägt, die Vorherrschaft der USA in der westlichen Hemisphäre wiederherzustellen und externe Wettbewerber, insbesondere China, zu blockieren, obwohl dies nicht ausdrücklich erwähnt wird. Kurz nach der Veröffentlichung der nationalen Sicherheitsstrategie der USA hat China ein neues politisches Dokument für Lateinamerika veröffentlicht, das auf eine Intensivierung der strategischen Rivalität hindeutet. Das Dokument unterstreicht Chinas Solidarität mit dem Globalen Süden und hebt einen signifikanten Wandel im internationalen Machtgleichgewicht hervor. Peking strebt an, die diplomatischen und wirtschaftlichen Beziehungen in der Region auszubauen, indem es in Infrastruktur und strategische Ressourcen investiert und sich somit als eine tragfähige Alternative zum amerikanischen Einfluss positioniert. Analysten stellen fest, dass der Wettbewerb zwischen den Großmächten in Lateinamerika gerade erst begonnen hat und Chinas Strategie darauf abzielt, den politischen und wirtschaftlichen Einfluss angesichts des amerikanischen Drucks zu festigen.
Sonntag 13:40
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