Ein bewaffneter Angriff von bewaffneten kriminellen Banden in Kenscoff, Haiti, hat zum Tod von mindestens 42 Personen geführt, so lokale Medienberichte. Der Vorfall ereignete sich in der Nacht von Montag in der Stadt, die 10 Kilometer südlich der Hauptstadt Port-au-Prince liegt, und die Zahl der Opfer variiert je nach Quelle zwischen 20 und 47.
Die Mitglieder der Bande griffen das Stadtzentrum an, setzten Wohnhäuser in Brand und beschädigten eine Kirche. Die Polizei konnte die Ordnung in der Gegend wiederherstellen. Die Übergangsregierung bestätigte den Angriff und beschrieb ihn als "abscheulichen kriminellen Angriff" und versetzte die Ordnungskräfte in höchste Alarmbereitschaft. Haiti, das ärmste Land Amerikas, sieht sich einer prekären Sicherheitslage gegenüber, da Banden über 80 % der Hauptstadt kontrollieren.
UN-Daten zeigen, dass diese Gruppen in den ersten fünf Monaten des Jahres etwa 2.300 Menschen getötet haben. Die Wahlen sind für den 13. Dezember angesetzt und markieren die erste Wahl seit 2016.
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