Eine bedeutende archäologische Entdeckung wurde in Tschechien gemacht, wo eine 2.200 Jahre alte keltische Siedlung während der Voruntersuchungen zum Bau einer Autobahn identifiziert wurde. Die Stätte, die sich über 62 Acres erstreckt, hat eine beeindruckende Anzahl von Artefakten zutage gefördert, darunter Gold- und Silbermünzen, Schmuck, Broschen, Armreifen und Glasperlen, was darauf hindeutet, dass es ein wichtiges Handelszentrum war.
Die Siedlung, die sich in der Region Böhmen befindet, war nicht befestigt, was auf einen Schwerpunkt auf Handel eher als auf Verteidigung hinweist. Die Datierung dieser Stätte fällt in die La Tène-Zeit, die für die Entwicklung der keltischen Kultur bekannt ist. Obwohl der Stamm der Boier mit dieser Region in Verbindung gebracht wird, wurden keine direkten Beweise für ihre Anwesenheit gefunden. Die Siedlung liegt am Korridor der Bernsteinstraße, einer wichtigen Handelsroute, und die Präsenz von Bernsteinperlen deutet darauf hin, dass es ein wichtiger Halt auf diesem Weg war.
Die Fortsetzung der Ausgrabungen wird weitere Informationen über das Leben der Menschen liefern, die hier vor über zwei Jahrtausenden lebten.
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