Înaintea incidentului din Parlament, manifestațiile antiguvernamentale au crescut în intensitate la Tirana: poliția a intervenit marți cu gaze lacrimogene și tunuri cu apă împotriva studenților, după ciocniri în jurul Ministerului Educației. Ulterior, un incendiu a izbucnit la sediul ministerului în timpul unei a doua zile de proteste, iar autoritățile au raportat vandalizarea mobilierului stradal și aruncarea de cărămizi. Pe fondul confruntărilor, au existat și incendieri/atacuri asupra unor clădiri publice și sedii, iar premierul Edi Rama a respins apelurile la demisie și a acuzat, fără dovezi, „interese străine” implicate în proteste.
Albanische Abgeordnete gerieten am Donnerstag im Plenarsaal des Parlaments in Tirana aneinander, während die Opposition der von Premierminister Edi Rama geführten Regierung vorwarf, die regierungsfeindlichen Proteste gewaltsam zu unterdrücken. Die Vorfälle ereigneten sich nach einer Woche der Unruhen und vor einer von Studenten für Samstag einberufenen nationalen Versammlung.
Während einer Abstimmung versammelten sich Oppositionsabgeordnete vor dem Rednerpult des Parlamentspräsidenten und forderten eine Unterbrechung der Sitzung. Sie zeigten Fotos von den Verletzungen eines Demonstranten, der ihrer Darstellung zufolge von Polizisten geschlagen worden war, und warfen anschließend Wasser und Papiere in Richtung des Parlamentspräsidenten. Die Gesten lösten eine Auseinandersetzung mit den Abgeordneten der Regierungspartei aus.
Der Vorsitzende der Demokratischen Partei, Sali Berisha, erklärte, die Opposition werde die Forderungen der Studenten vertreten. Der sozialistische Abgeordnete Pirro Vengu entgegnete, die Opposition versuche, die Proteste zu nutzen, um an die Macht zurückzukehren.
Am Donnerstag versammelten sich einige hundert Demonstranten vor dem Parlament, ohne dass Zusammenstöße gemeldet wurden. Die Studentenbewegung fordert eine bessere Finanzierung der Bildung und den Rücktritt von Edi Rama, dem Korruption vorgeworfen wird. Mehr als 300 Menschen, darunter zahlreiche Polizisten, wurden verletzt, und Dutzende Demonstranten wurden festgenommen. Die Proteste begannen im Mai vor dem Hintergrund des Widerstands gegen ein umstrittenes Tourismusprojekt, das mit der Familie des US-Präsidenten Donald Trump in Verbindung gebracht wird.
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