Vierundvierzig Menschen wurden am Freitag in der Normandie verletzt, nachdem ein Regionalzug TER mit fast 200 Fahrgästen in der Nähe der Gemeinde Cléon im Département Seine-Maritime entgleist war. Der Unfall ereignete sich gegen 19:45 Uhr auf der Strecke Rouen–Caen.
Eine 18-jährige junge Frau, die schwer verletzt war und sich in einem absoluten Notfallzustand befand, wurde mit einem Hubschrauber nach Rouen gebracht, erklärte Marie-Valérie Albert, stellvertretende Staatsanwältin am Justizgericht Rouen. Die übrigen 142 Fahrgäste wurden evakuiert.
Der Zug entgleiste zwischen Tourville und Elbeuf-Saint-Aubin, nachdem er offenbar mit einem unbekannten Gegenstand kollidiert war, so eine Polizeiquelle. Die genauen Umstände des Unfalls werden untersucht; die beim Lokführer durchgeführten Tests auf Alkohol und Drogen fielen negativ aus.
An der Unfallstelle wurden 140 Feuerwehrleute eingesetzt. Die Behörden aktivierten den Orsec-Plan für zahlreiche Opfer, der der Koordinierung der Einsatz- und Rettungsmaßnahmen dient. Verkehrsminister Philippe Tabarot teilte mit, dass die Einsatzteams ihre Überprüfungen fortsetzen.
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