Personen, die Solarien nutzen, haben ein fast dreimal höheres Risiko, ein Melanom zu entwickeln, im Vergleich zu denen, die sich nicht künstlich bräunen. Die Studie analysierte die medizinischen Akten von etwa 3.000 Solariennutzern und stellte fest, dass 5% von ihnen mit Melanom diagnostiziert wurden, im Vergleich zu 2% in der Kontrollgruppe. Die Forscher entdeckten auch, dass die Melanozyten der Solariennutzer fast doppelt so viele DNA-Mutationen aufwiesen wie die von Personen, die kein Solarium nutzten. Diese Mutationen wurden sogar in Körperbereichen beobachtet, die weniger der Sonne ausgesetzt sind, was die Verbindung zwischen künstlicher UV-Strahlungsexposition und dem erhöhten Krebsrisiko unterstützt. Die Internationale Agentur für Krebsforschung klassifiziert das Bräunen im Solarium als das höchste onkologische Risiko, ähnlich dem Rauchen. Derzeit ist die Nutzung von Sonnenbänken in bestimmten Ländern verboten, und die Autoren der Studie empfehlen, den Zugang von Minderjährigen zu diesen Geräten zu beschränken und die Haut von häufigen Nutzern sorgfältig zu überwachen.
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