Die EVP-Fraktion hat Manfred Weber zum fünften Mal seit seiner erstmaligen Wahl im Jahr 2014 erneut zum Vorsitzenden gewählt. Siegfried Mureșan gehört erneut zu den zehn stellvertretenden Vorsitzenden. Diese kommen aus zehn Staaten; zusammen mit Weber aus Deutschland umfasst die Führung damit 11 Länder. Die Fraktion gibt in der Mitteilung vom 20. Oktober 2026 185 Mitglieder an.
Der deutsche Europaabgeordnete Manfred Weber wurde am Dienstagabend, dem 20. Oktober 2026, laut Mitteilung der Fraktion mit überwältigender Mehrheit erneut zum Vorsitzenden der Fraktion der Europäischen Volkspartei (EVP) im Europäischen Parlament gewählt. Ebenfalls gewählt wurden die zehn stellvertretenden Vorsitzenden, darunter der rumänische Europaabgeordnete Siegfried Mureșan, der seinen Platz in der Führung behält.
Kurz zusammengefasst
Die EVP-Fraktion gibt bekannt, dass Manfred Weber am 20. Oktober mit überwältigender Mehrheit erneut zum Vorsitzenden gewählt wurde. Er ist seit 2014 Vorsitzender der Fraktion und wurde zum fünften Mal wiedergewählt.
Siegfried Mureșan (PNL) bleibt einer der zehn stellvertretenden Vorsitzenden der Fraktion. Unabhängig davon ist er Berichterstatter des Parlaments für den EU-Haushalt 2028–2034.
Die zehn stellvertretenden Vorsitzenden kommen aus zehn Mitgliedstaaten; zusammen mit Weber aus Deutschland umfasst die Führung 11 Personen aus 11 Staaten.
Die EVP-Fraktion gibt in der Mitteilung vom 20. Oktober bekannt, dass sie 185 Mitglieder aus allen EU-Mitgliedstaaten hat und die größte Fraktion im Europäischen Parlament ist.
Die Abstimmung betrifft die interne Führung der Fraktion, deren Amtszeit laut Geschäftsordnung an die Amtszeit des Präsidenten des Parlaments gebunden ist. Sie verteilt weder die Führungsämter des Europäischen Parlaments neu noch die Gesetzgebungsdossiers.
Weber, Mitglied der Christlich-Sozialen Union (CSU), führt die Fraktion seit 2014. In der Mitteilung wird klargestellt, dass er zum fünften Mal wiedergewählt wurde. Gemeint ist die fünfte Wiederwahl nach seiner erstmaligen Wahl, nicht die insgesamt fünfte Amtszeit.
Die Liste der stellvertretenden Vorsitzenden beginnt in der im Kommuniqué verwendeten alphabetischen Reihenfolge der Nachnamen mit François-Xavier Bellamy (Frankreich), Andrzej Halicki (Polen), Eszter Lakos (Ungarn), Jeroen Lenaers (Niederlande) und Dolors Montserrat (Spanien).
Die übrigen fünf sind Siegfried Mureșan (Rumänien), Massimiliano Salini (Italien), Tomas Tobé (Schweden), Romana Tomc (Slowenien) und Željana Zovko (Kroatien). Die zehn stellvertretenden Vorsitzenden vertreten zehn Mitgliedstaaten. Zusammen mit Weber, der Deutschland vertritt, umfasst das Führungsteam 11 Personen aus 11 Staaten.
In der Mitteilung vom 20. Oktober bezeichnet sich die EVP-Fraktion als größte politische Fraktion im Europäischen Parlament, mit 185 Europaabgeordneten aus allen EU-Mitgliedstaaten. Diese Zahl wurde von der Fraktion zum Zeitpunkt der internen Wahlen bekannt gegeben.
Mureșan, Mitglied der Nationalliberalen Partei, war laut der vom Europäischen Parlament veröffentlichten Übersicht bereits seit Beginn der Wahlperiode 2024 stellvertretender Vorsitzender der EVP-Fraktion. Unabhängig davon ist er gemeinsam mit Carla Tavares Berichterstatter des Parlaments für den mehrjährigen Finanzrahmen 2028–2034. Diese Zuständigkeit betrifft den künftigen langfristigen Haushalt der EU und ist von der internen politischen Koordinierung der Fraktion getrennt.
Die Führung der EVP-Fraktion organisiert deren Arbeit und vertritt sie nach außen. Die Geschäftsordnung der Fraktion knüpft die Dauer der Amtszeit der Führung an die tatsächliche Amtszeit des Präsidenten des Europäischen Parlaments und sieht Neuwahlen innerhalb der Fraktion vor deren Ablauf vor, wenn die Amtszeit vor dem Ende der Wahlperiode endet.
Die Wahlen vom 20. Oktober bestimmen die Führung der Fraktion. Die Ämter des Präsidenten und des Vizepräsidenten des Europäischen Parlaments sind Ämter der gesamten Institution und werden in getrennten Verfahren besetzt. Die interne Abstimmung der EVP verteilt diese Ämter nicht neu und ändert weder automatisch die Mandate der Berichterstatter noch die Mehrheiten für Gesetzgebungsdossiers.
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