Die Sprecherin des Präsidenten des Europäischen Rates, Antonio Costa, hat am Donnerstag angekündigt, dass die Europäische Union die Sanktionen gegen Russland zum ersten Mal um 12 Monate verlängern wird, anstatt um sechs. Diese Sanktionen wurden als Reaktion auf die russische Invasion in der Ukraine im Jahr 2022 verhängt und zielen insbesondere auf die Einnahmen aus dem Verkauf von fossilen Brennstoffen, die Rüstungsindustrie und russische Finanzinstitute ab.
Bis jetzt wurden die Sanktionen halbjährlich erneuert, und ihre Verlängerung erforderte die einstimmige Genehmigung der 27 Mitgliedstaaten. Die Unterstützung für die Ukraine wurde nach dem Verlust der Wahlen durch den ehemaligen ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orban, der zuvor geweigert hatte, die pro-ukrainische Position zu unterstützen, verstärkt.
Im Rahmen der Donnerstagssitzung in Brüssel haben die europäischen Führer einstimmig eine gemeinsame Erklärung zur Unterstützung der Ukraine verabschiedet, was einen wichtigen Moment in der Außenpolitik der Union markiert.
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