Die Hohe Vertreterin der EU für Außenpolitik, Kaja Kallas, hat die Notwendigkeit betont, den wirtschaftlichen Druck auf Russland zu erhöhen, um das Ende des Krieges in der Ukraine zu beschleunigen.
In einem Interview mit dem deutschen Sender ARD hob Kallas die Bedeutung der Sanktionen gegen die Geisterflotte Russlands hervor, die Öl transportiert und Einnahmen für den Kreml generiert. Sie betonte, dass eine enge Koordination unter den westlichen Verbündeten die Wirkung der Sanktionen verstärken könnte. Kallas erwähnte, dass die russische Wirtschaft in einer prekären Lage ist, was Moskau dazu bringen könnte, den Konflikt zu beenden. Die Geisterflotte, die aus Hunderten von gebrauchten Schiffen besteht, wird von Russland genutzt, um internationalen Sanktionen zu entgehen.
Außerdem sprach Kallas die Frage der Umleitung von Waffen, die für die Ukraine bestimmt sind, in den Nahen Osten an und erklärte, dass sie um Klarstellungen von der NATO gebeten habe, die bestätigt hat, dass die Lieferungen an die Ukraine wie geplant fortgesetzt werden. Diese Situation wurde auch von der Publikation The Washington Post hervorgehoben, die berichtete, dass das Pentagon die Möglichkeit der Umleitung einiger Waffen aufgrund der Spannungen im Iran prüft.
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