Der Welt-Tag gegen Menschenhandel wird jährlich am 30. Juli gefeiert, gemäß der Resolution A/RES/68/192, die 2013 von der UNO angenommen wurde, mit dem Ziel, das Bewusstsein für die Situation der Opfer zu schärfen und deren Rechte zu fördern.
Menschenhandel ist ein schweres Verbrechen, das Frauen, Kinder und Männer zu Zwecken wie Zwangsarbeit und sexueller Ausbeutung ausbeutet. Im Jahr 2006 organisierte die Regierung Japans ein internationales Treffen zur Bekämpfung dieses Problems, und 2007 wurde die Inter-Agency Coordination Group against Trafficking in Persons (ICAT) gegründet. 2010 verabschiedete die UNO den Globalen Aktionsplan zur Bekämpfung des Menschenhandels, der Maßnahmen zum Schutz der Opfer, insbesondere von Frauen und Kindern, durch einen freiwilligen Treuhandfonds umfasst.
Die Agenda für nachhaltige Entwicklung 2030 enthält Ziele zur Beseitigung des Menschenhandels und der Gewalt gegen Frauen. UNODC unterstützt die Staaten bei der Umsetzung internationaler Protokolle zur Prävention und Bekämpfung dieses Verbrechens.
Eine Analyse der Nationalen Agentur gegen Menschenhandel (ANITP) zeigt auch, dass in den ersten sechs Monaten des Jahres 2026 ein Anstieg von 32 % der identifizierten Opfer von Menschenhandel im Vergleich zum Jahr 2025 verzeichnet wurde.
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