Vier Männer aus dem Kreis Cluj wurden in einem Verfahren wegen Handels mit Drogen mit geringem und hohem Gefährdungspotenzial für 30 Tage in Untersuchungshaft genommen, nachdem Ermittler an mehreren Orten 14 Durchsuchungen durchgeführt hatten. Dabei wurden etwa 60 Kilogramm grüne Cannabis-Pflanzenmasse, vier Kilogramm Blüten und rund 170 Gramm halluzinogene Pilze entdeckt.
Den Ermittlern zufolge sollen zwei der Verdächtigen im Alter von 41 und 53 Jahren Cannabis im Freien angebaut haben – an abgelegenen, von Vegetation bedeckten Orten am Rand von drei Ortschaften im Kreis Cluj. Die Drogen sollen anschließend an Konsumenten im Kreis Cluj für Beträge zwischen 350 und 3.000 Lei verkauft worden sein. Der 53-Jährige steht zudem im Verdacht, Ketamin verkauft zu haben.
Im selben Verfahren wird gegen zwei weitere Männer im Alter von 26 und 56 Jahren ermittelt. Sie sollen Cannabis und kristalline Substanzen, die als Drogen mit hohem Gefährdungspotenzial eingestuft werden, beschafft, besessen und verkauft haben.
Bei den Durchsuchungen wurden außerdem Behälter mit pflanzlichen und flüssigen Substanzen, Düngemittel, Ventilatoren zum Trocknen der Pflanzen, Grinder, Präzisionswaagen, Geld und weitere Beweismittel sichergestellt. Die Ermittler fanden zudem eine Airsoft-Pistole, ein Luftgewehr, Diabolos, Metallkugeln und pyrotechnische Gegenstände.
Die vier Männer wurden zunächst für 24 Stunden festgenommen. Anschließend ordnete das Gericht ihre Untersuchungshaft für 30 Tage an. An dem Einsatz waren Polizisten der Abteilung zur Bekämpfung der organisierten Kriminalität, Kriminaltechniker, Einsatzkräfte der Spezialeinheiten sowie Gendarmen aus den Kreisen Cluj und Bistrița-Năsăud beteiligt.
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