Im Rahmen des UNESCO-Berichts World Trends in Freedom of Expression and Media Development 2025 hat Dan Sultănescu, Forschungsdirektor am CPD SNSPA, eine vergleichende Studie über die Wahrnehmungen der Bürger hinsichtlich künstlicher Intelligenz (KI) in vier Ländern koordiniert: Mexiko, Rumänien, Südafrika und den Vereinigten Staaten.
Die Studie, die in Zusammenarbeit mit der University of South Carolina durchgeführt wurde, zeigte, dass, obwohl 97% der Befragten mit KI vertraut sind, die Bedenken erheblich variieren. In Rumänien und den USA sind die Risiken von Desinformation und Wahlmanipulation ausgeprägter, während Mexiko und Südafrika mehr Angst vor den wirtschaftlichen Auswirkungen der KI haben, aber optimistischer hinsichtlich ihres demokratischen Potenzials sind. Ein überraschender Aspekt ist, dass KI-Tools als vertrauenswürdiger angesehen werden als traditionelle Institutionen. Die Befragten unterstützten eine Kombination aus Selbstregulierung der Technologieunternehmen und öffentlicher Aufsicht, mit starker Unterstützung der Rumänen und Amerikaner für staatliches Eingreifen.
Sultănescu betont, dass KI zu einer einflussreichen Kraft im Alltag geworden ist, die die Art und Weise beeinflusst, wie Bürger Informationen konsumieren und die Wahrheit wahrnehmen. Die Ergebnisse der Studie, die auf der Sicherheitskonferenz in Bukarest präsentiert wurden, unterstreichen die Notwendigkeit einer transparenten Regierungsführung und internationaler Zusammenarbeit, um sicherzustellen, dass KI die Demokratie unterstützt.