Die Ratingagentur S&P Global Ratings hat am Freitag die Bonität der Staatsverschuldung Rumäniens mit BBB-/A-3 sowohl für die langfristige als auch für die kurzfristige Verschuldung bestätigt und die negative Perspektive beibehalten. Das Finanzministerium hat betont, dass diese Entscheidung die fortlaufenden Bemühungen der Behörden zur fiskalischen Konsolidierung angesichts der internen und externen wirtschaftlichen Herausforderungen widerspiegelt. Der Finanzminister Alexandru Nazare erklärte, dass die Priorität weiterhin die Reduzierung des Haushaltsdefizits und die Fortsetzung der Strukturreformen bleibt. Schätzungen zufolge könnte das Haushaltsdefizit bis 2026 auf 6,5% des BIP und bis 2027 auf 5,5% sinken, während die rumänische Wirtschaft 2026 um 0,25% wachsen könnte, mit einer Verbesserung des Wachstumsraten in der Periode 2027-2029.
S&P hob die Risiken im Zusammenhang mit den internationalen Energiemärkten und der Inflation hervor, aber auch die strategischen Vorteile Rumäniens, wie die reduzierte Abhängigkeit von Energieimporten. Die negative Perspektive spiegelt die Risiken wider, die mit den Maßnahmen zur fiskalischen Konsolidierung und den externen Entwicklungen verbunden sind, und eine Verbesserung könnte durch die Reduzierung des Defizits und die Wiederbelebung des Wirtschaftswachstums eintreten.
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