Die Wohnbevölkerung Rumäniens ist zum 1. Juli 2026 auf 21.557.600 Menschen gesunken. Das entspricht gegenüber dem gleichen Zeitraum des Vorjahres einem Rückgang um rund 114.000 Menschen beziehungsweise 0,5 Prozent, wie aus vorläufigen Daten des Nationalen Instituts für Statistik (INS) hervorgeht. Gleichzeitig hat sich die demografische Alterung verstärkt.
Der Rückgang war in den Städten deutlicher zu spüren: Dort verringerte sich die Bevölkerung um 0,9 Prozent auf 11,88 Millionen Menschen. In den ländlichen Gebieten betrug der Rückgang 0,02 Prozent; die Bevölkerung sank auf 9,68 Millionen. Frauen machen 51,3 Prozent der Gesamtbevölkerung aus. Die Zahl der Frauen ging innerhalb eines Jahres um 54.300 zurück, bei den Männern waren es 59.600.
Rumänien hatte rund 4,1 Millionen Menschen im Alter von mindestens 65 Jahren sowie 2,94 Millionen Kinder im Alter von 0 bis 14 Jahren. Damit übersteigt die Zahl der älteren Menschen jene der Kinder um 39,2 Prozent. Der Altersquotient stieg von 135,4 auf 139,2 ältere Menschen je 100 Kinder.
Der Anteil der mindestens 65-Jährigen stieg auf 19 Prozent, während der Anteil der Kinder auf 13,7 Prozent sank. Das Durchschnittsalter der Bevölkerung erhöhte sich auf 43,4 Jahre. Die Altersgruppe der 45- bis 49-Jährigen ist die zahlenmäßig größte.
Die Daten beziehen sich auf die Wohnbevölkerung, zu der auch rumänische Staatsbürger gehören, die sich dauerhaft im Ausland niedergelassen haben, ihren Wohnsitz im Land jedoch beibehalten. Die Zahlen werden in der ersten Hälfte des Jahres 2028 revidiert.
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