In einem Interview für Recorder spricht die Richterin Raluca Moroșanu über die gravierenden Probleme im rumänischen Justizsystem und über den Mangel an Transparenz am Berufungsgericht Bukarest. Sie bekundet ihre Solidarität mit ihrem Kollegen Laurențiu Beșu und betont, dass die gesetzlichen Änderungen von 2022 die Macht in den Händen der Präsidentin des Gerichts, Liana Arsenie, konzentriert haben. Moroșanu erklärt, dass Richter nicht mehr in die Führungsentscheidungen einbezogen werden und dass die Entscheidungen ohne Transparenz kommuniziert werden. Sie vergleicht die Situation mit der von Angestellten eines privaten Unternehmens, wo Entscheidungen ohne Einbeziehung des Teams durchgesetzt werden. Die Richterin übernimmt die Verantwortung, die Erwartungen der Öffentlichkeit und ihrer Kollegen zu erfüllen, motiviert durch den Wunsch, die Dinge in der Justiz zu verändern.
Quellen
Judecătoarea Raluca Moroșanu, interviu pentru Recorder: „Dacă nu se schimbă ceva acum, nu se va mai schimba niciodată” / “Practic, suntem niște angajați ai unui SRL”
Judecătoarea care le-a înfruntat pe Lia Savonea și Liana Arsenie: "Este posibil să fiu exclusă din magistratură"
Judecătoarea Raluca Moroșanu, despre cum a plănuit să-și contrazică șefele de la CAB și să confirme acuzațiile din documentarul Recorder: „Ăștia fac ca Ceaușescu”
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