Ein Priester aus Bihor und zwei mutmaßliche Komplizen sind von den Staatsanwälten der Staatsanwaltschaft beim Kreisgericht Bihor angeklagt worden. Sie sollen absichtlich ein Auto in Brand gesetzt haben, um zu behaupten, Opfer politischer und religiöser Verfolgung zu sein. Das Fahrzeug gehörte einem Unternehmen, das von der Ehefrau des Priesters geführt wurde, der sich in einem Konflikt mit dem Orthodoxen Bistum Oradea befindet.
Der Vorfall soll sich in der Nacht vom 4. auf den 5. Februar 2025 auf einem Parkplatz an der DN 76 am Ortsausgang von Drăgănești in Richtung Ștei ereignet haben. Den Ermittlern zufolge soll einer der Angeklagten etwa 15 Liter Benzin in den Innenraum des Fahrzeugs gegossen und den Brand gelegt haben, während die beiden anderen logistische Unterstützung geleistet und Beweismittel verschleiert haben sollen.
Die Staatsanwälte behaupten, der Brand sei geplant und anschließend dazu verwendet worden, Druck auf kirchliche und justizielle Stellen auszuüben. Dem Priester wird außerdem Anstiftung zur intellektuellen Fälschung vorgeworfen, nachdem er angeblich ein ärztliches Attest auf Grundlage einer unwahren Diagnose erlangt haben soll, ferner der Gebrauch einer gefälschten Urkunde sowie die Veröffentlichung nicht öffentlicher Informationen durch das Publizieren von Zeugenaussagen auf Facebook.
Die Akte wurde dem Kreisgericht Bihor zur Verhandlung übermittelt. Die Vorwürfe müssen vor Gericht geprüft werden.
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