Die kommissarische Außenministerin Oana Țoiu stellte beim Atlantic Council in New York die Strategie Rumäniens im Verteidigungsbereich und die Rolle militärischer Investitionen bei der Entwicklung der Wirtschaft vor. Sie erklärte, dass Rumänien seine eigene Verteidigungsproduktion stärken müsse, damit die über das SAFE-Instrument und aus dem Staatshaushalt getätigten Beschaffungen Arbeitsplätze schaffen und das Land zu einem Lieferanten für andere Staaten machen.
Țoiu betonte, dass militärische Ausrüstung nicht nur anhand ihrer technischen Merkmale bewertet werden sollte. Wenn möglich, sollten Beschaffungen gemeinsam mit strategischen Partnern durchgeführt werden und zur Entwicklung der rumänischen Industrie beitragen.
Die Ministerin wies jedoch darauf hin, dass Verteidigung nicht auf Flugzeuge, Panzer und Schiffe reduziert werden könne. Ihrer Ansicht nach würde die Vernachlässigung der Bildung Rumänien gegenüber den Desinformationsstrategien Russlands und der Manipulation der öffentlichen Wahrnehmung verwundbar machen.
Oana Țoiu erklärte, dass Investitionen in die Verteidigungsproduktion einen Finanzfluss schaffen können, der sowohl die Stärkung der militärischen Fähigkeiten als auch die für die Entwicklung der Gesellschaft notwendigen strategischen Investitionen unterstützt. Ihre Botschaft lautete, dass Sicherheit sowohl militärisch als auch in den Bereichen Bildung, Information und gesellschaftliche Resilienz betrachtet werden müsse.
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