Präsident Nicușor Dan nimmt am Dienstag in Bukarest am Forum zur Rechtsstaatlichkeit teil, das im Beisein einer Delegation der Venedig-Kommission organisiert wird. Die Gespräche konzentrieren sich auf die Unabhängigkeit der Justiz, die Achtung der Grundsätze der Rechtsstaatlichkeit und deren Einfluss auf Wahlen.
Zu der Debatte werden Beamte der Venedig-Kommission und Vertreter der wichtigsten rumänischen Institutionen erwartet. Das Treffen findet im Zusammenhang mit dem Besuch der Delegation in Bukarest zum „2026 Rule of Law Forum“ statt, das der Bewertung und Stärkung demokratischer Standards gewidmet ist.
Am Montag trafen sich die Mitglieder der Venedig-Kommission im Victoria-Palast mit dem kommissarischen Ministerpräsidenten Ilie Bolojan. Dieser betonte, dass das Vertrauen der Bürger in die Justiz von der Qualität der Gesetzgebung, aber auch von der Konsequenz, dem Gleichgewicht und der Vorhersehbarkeit der Entscheidungen abhängt.
Ebenfalls am Montag führte die von Marta Cartabia geleitete Delegation Gespräche mit der Präsidentin des Verfassungsgerichts, Simina Tănăsescu. Cartabia erklärte, die Rechtsstaatlichkeit müsse für die breite Öffentlichkeit zugänglich sein und einen Bestandteil der gemeinsamen demokratischen Kultur darstellen – nicht nur einen Bereich, der Juristen vorbehalten ist.
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